Baugenossenschaften in Deutschland

Genossenschaftswohnung in Deutschland gesucht? Du möchtest unbefristet und preiswert wohnen? Dann bist du hier genau richtig. In Deutschland gibt es etwa 2.000 Baugenossenschaften. Und auf unserem Portal findest du eine Großzahl dieser Wohnungsunternehmen mit einem informativen Profil.

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Ich suche eine neue Wohnung

Wenn du eine neue Wohnung suchst, bist du auf unserem Portal für Baugenossenschaften genau richtig. Mit unserem Webangebot geben wir dir ein Werkzeug an die Hand, mit dem du in fast ganz Deutschland eine Genossenschafswohnung finden kannst und das ganz ohne einen Euro an Provision zahlen zu müssen.

Außerdem findest du hier einen Überblick über die wichtigsten Portale zur Wohnungssuche im Internet und deren Alternativen.

Baugenossenschaften in Deutschland

Klicke dich einfach in das Bundesland deiner Wahl und finde die passende Baugenossenschaft in der gewünschten Region. So gelangst du ohne langes Tippen oder Klicken zu den Wohnungsunternehmen. Im Folgenden findest du eine Liste mit allen Bundesländern.

Genossenschaftswohnungen Norddeutschland

Top Großstädte, in denen Wohnungssuchende im Norden nach Baugenossenschaften Ausschau halten: Hamburg, Hannover und Bremen.

Wohnungsgenossenschaften in Niedersachsen
Wohnungsgenossenschaften in Hamburg
Wohnungsgenossenschaften in Schleswig-Holstein
Wohnungsgenossenschaften in Bremen

Genossenschaftswohnungen Westdeutschland

Top Großstädte im Westen der Bundesrepublik, in denen nach Wohnungsbaugenossenschaften gesucht wird: Köln, Düsseldorf und Frankfurt am Main.

Wohnungsgenossenschaften in Nordrhein-Westfalen
Wohnungsgenossenschaften in Rheinland-Pfalz
Baugenossenschaften in Hessen
Wohnungsbaugenossenschaften im Saarland

Genossenschaftswohnungen Süddeutschland

Top Großstädte in Bayern und Baden-Württemberg, in denen viele Menschen nach genossenschaftlichen Wohnungen suchen: München, Stuttgart und Nürnberg.

Baugenossenschaften in Baden-Württemberg
Wohnungsgenossenschaften in Bayern

Genossenschaftswohnungen Ostdeutschland

Top Großstädte in Ostdeutschland, in denen es eine Hohe Nachfrage nach Genossenschaftswohnungen gibt: Berlin, Dresden, Leipzig und Potsdam.

Wohnungsgenossenschaften in Sachsen
Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin
Wohnungsbaugenossenschaften in Brandenburg
Wohnungsgenossenschaften in Sachsen-Anhalt
Wohnungsbaugenossenschaften in Thüringen
Wohnungsgenossenschaften in Mecklenburg-Vorpommern

Baugenossenschaft was ist das?

Eine Baugenossenschaft (auch Wohnungsbaugenossenschaft, Wohnungs-genossenschaft, Wohngenossenschaft, Siedlungsgenossenschaft) ist eine Spezialform unter den Wohnungsunternehmen. Es handelt sich um ein kooperatives Wohnungsunternehmen, das aus mindestens drei Genossenschaftsmitgliedern besteht. Meistens sind die Genossenschaften aber erheblich größer.

Generell unterscheiden sich Wohnungsgenossenschaften von rein privatwirtschaftlichen Wohnungsunternehmen in vielerlei Hinsicht. Als Mitglied in einer Baugenossenschaft hast du für gewöhnlich ein Recht auf Mitbestimmung in der Wohnungspolitik des Unternehmens, ein lebenslanges Wohnrecht und kannst dich auf solzialverträgliche Mieten freuen.

Mehr zum Thema Baugenossenschaften in findest du unter “Was ist eine Baugenossenschaft”.

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In der Baugenossenschaft gemeinsam stark!

Was ist eine Genossenschaftswohnung?

Eine Genossenschaftswohnungen ist eine Wohnung, die von einer Baugenossenschaft verwaltet, bewirtschaftet und vermietet wird. Die Anmietung einer Genossenschaftswohnung verläuft im Vergleich zu einem privaten Vermieter oder einer “normalen” Wohnungsbaugesellschaft etwas anders ab.

Wie kann man eine Genossenschaftswohnung mieten?

Um eine Genossenschaftswohnung zu mieten, sind mehrere Schritte nötig.

1. Mitgliedschaft beantragen

Die Anmietung einer Genossenschaftswohnung erfordert in der Regel eine ordentliche Mitgliedschaft in der Genossenschaft. Für die Mitgliedschaft musst du dich im ersten Schritt um eine Wohnung bewerben.

Hast du die Zusage für eine Wohnung bekommen, reichst du alle nötigen Unterlagen ein. Häufig zählen dazu ein aktueller Einkommensnachweis, eine Bescheinigung der Mietschuldenfreiheit durch den Vormieter und eine SCHUFA-Auskunft. Falls du eine Wohngemeinschaft gründen oder Wohnraum untervermieten möchtest, informiere das Wohnungsunternehmen vorab darüber.

2. Genossenschaftsanteile zeichnen

Wenn dein Antrag auf eine ordentliche Mitgliedschaft durch den Vorstand stattgegeben wurde, musst du im zweiten Schritt Genossenschaftsanteile zeichnen. Das Geld überweist du auf das Konto der Genossenschaft. Diese Geschäftsanteile machen dich gleichzeitig zum Miteigentümer des Unternehmens – also ein bisschen wie bei Monopoly.

3. Wohnung mieten

Du hast deine Genossenschaftsanteile gezahlt oder zumindest angezahlt? Dann kannst du nun in die Mietwohnung einziehen. Dadurch genießt du nun alle Vorteile und Nachteile als Mitglied einer Baugenossenschaft.

Genossenschaftswohnung Pro und Contra

Genossenschaftswohnungen haben Vorteile und Nachteile. Eine grobe Auflistung der wichtigsten Punkte zwischen klassischer Mietwohnung vs Genossenschaftswohnung haben wir für dich hier zusammengestellt.

Vorteile einer Baugenossenschaft

Welche Vorteile gibt es als Genossenschaftsmitglied?

Preiswerte Mieten

Auch eine Wohnungsbaugenossenschaft muss wirtschaftlich denken. Die maximale Profitorientierung steht aber bei dieser kooperativen Form eines Wohnungs-unternehmens in der Regel nicht im Vordergrund. Die Mieten sollen in der Regel für die Mitglieder erschwinglich sein. Bei vielen Baugenossenschaften liegen daher die Mietpreise weit unter den ortsüblichen Vergleichsmieten. Genossenschaftswohnungen sind in der Miete also recht preiswert.

Lebenslanges Wohnrecht

Wer in einer Baugenossenschaft wohnt, hat meist ein Anrecht auf lebenslanges Wohnen. Der Wohnraum ist also sicher und du brauchst dir um eine eventuelle Entmietung bei einer Genossenschaftswohnung keine Sorgen machen.

Recht auf Mitbestimmung

Bei kleineren Baugenossenschaften, die weniger als 1.500 Genossenschaftsmitglieder haben, hast du ein direktes Mitbestimmungsrecht. Du kannst also aktiv Einfluss auf die Geschäftspolitik des Wohnungsunternehmens nehmen.

Bei den größeren Baugenossenschaften wird häufig per Satzung bestimmt, dass Mitgliederversammlungen in Form von Vertreterversammlungen abgehalten werden. Dann wählst du einen Vertreter für deine Wohngegend anstatt selbst zur Versammlung zu gehen. Der Vertreter steht im besten Fall für deine Belange ein.

Vielfältige Serviceangebote

Sehr viele Baugenossenschaften bieten zusätzliche Serviceangebote an, um das Leben für die Mitglieder angenehmer zu gestalten. Dazu gehören häufig soziale Dienste (z.B. Mietschuldenberatung oder Angelegenheiten mit Behörden), kostenlose Reparaturnotdienste, Waschhäuser, Veranstaltungen, Rabattkarten, Gästewohnungen oder Mitgliederzeitschriften.

Dividendenausschüttung

Einige Genossenschaften schütten Dividenden an die Mitglieder aus. Je weniger eine Baugenossenschaft in Instandhaltung, in Modernisierung oder in Neubau investieren muss, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass an die Mitglieder Dividenden ausgeschüttet werden.

Spareinrichtungen

Du hast etwas Geld übrig und möchtest es sicher investieren? Zahlreiche Baugenossenschaften bieten Spareinrichtungen an. Dabei gibst du der Genossenschaft für einen bestimmten Zeitraum einen Kredit, den du verzinst zurückbekommst. Im Durchschnitt beläuft sich die Rendite auf 0,5 bis 3 Prozent pro Jahr.

Gemeinschaft

Genossenschaft bedeutet auch Gemeinschaft. Du bist als Mitglied eben auch ein Genosse oder eine Genossin. Deswegen veranstalten Wohnungsgenossenschaften häufig auch Events für ihre Mitglieder. Dazu können Grillfeste, Gartenfeste, Exkursionen, Ausflüge in der Umgebung oder längere Reisen gehören.

Nachteile einer Baugenossenschaft

Was sind mögliche Nachteile als Mitglied in einer Baugenossenschaft?

Mitbestimmungsrecht

Bei Baugenossenschaften, die mehr als 1.500 Mitgliedern haben, kann laut Genossenschaftsgesetz (GenG) die Mitgliederversammlung durch eine Vertreterversammlung ersetz werden. Das heißt, dein Mitbestimmungsrecht ist eingeschränkter. Genaueres ist der Satzung der Genossenschaft zu entnehmen.

Persönliche Haftung (Nachschusspflicht)

Die Baugenossenschaft haftet im Insolvenzfall mit ihrem Vermögen und somit haften die Mitglieder gleichzeitig mit ihren eingezahlten Geschäftsanteilen. Je nach Satzung können die Mitglieder einer Genossenschaft auch darüber hinaus zu Zahlungen verpflichtet werden (Nachschusspflicht). Mehr Informationen bekommst du in der jeweiligen Satzung der Genossenschaft.

Rückzahlung der Genossenschaftsanteile

Bei Austritt aus der Baugenossenschaft können sich die Wohnungsgenossenschaften für die Rückzahlung der Geschäftsanteile bis zu zwei Jahre Zeit lassen. Die Rückzahlung der Kaution bei privaten Wohnungsunternehmen ist wesentlich kürzer.

Grundgedanken des genossenschaftlichen Wohnens

Genossenschaftliches Wohnen verfolgt bestimmte Grundgedanken, die die Basis für das genossenschaftliche Zusammenleben bilden. Die Grundgedanken basieren häufig auf diesen fünf Säulen:

  • Selbsthilfe
  • Selbstverantwortung
  • Selbstbestimmung
  • Selbstverwaltung
  • Solidarität

Genossenschaftswohnung kaufen?

Kann ich eine Genossenschaftswohnung kaufen? Ja, in seltenen Fällen bieten Wohnungsbaugenossenschaften auch den Kauf von eigenen Wohnungen an. In der Regel verkauft eine Baugenossenschaft ihren eigenen Wohnungsbestand aber nicht, da Mietwohnungen ja die Existenzgrundlage des Wohnungsunternehmens ist.

Genossenschaftswohnung vererben

Das Genossenschaftsgesetz (GenG §77 ) sieht bei dem Tod eines Genossenschaftsmitglieds vor, dass die Mitgliedschaft auf den Erben übergeht. Die Mitgliedschaft erlischt aber automatisch am Ende des Geschäftsjahrs, in dem der Erbfall eingetreten ist.

In der jweiligen Satzung der Genossenschaft kann aber auch bestimmt werden, dass die Mitgliedschaft in der Genossenschaft von einem Erben fortgeführt wird. Das heißt, sie endet dann nicht automatisch. Die Mitgliedschaft müsste dann durch den Erben selbst beendet werden – sofern das Erbe nicht von ihm ausgeschlagen wird.

Da ein Genossenschaftsmitglied in einer Baugenossenschaft einerseits Genosse und anderseits Mieter ist, gilt hier auch das Mietrecht. Dies sieht im Todesfall des Mieters ein außerordentliches Kündigungsrecht vor.

Baugenossenschaft mit Spareinrichtung

Eine große Anzahl an deutschen Baugenossenschaften bieten ihren Mitgliedern Spareinrichtungen an. Dabei leihst du der Baugenossenschaft für einen definierten Zeitraum Geld und bekommst dafür einen festgelegten Zinssatz an Rendite. Die Höhe des Zinssatzes legt die Genossenschaft fest und liegt im Durchschnitt zwischen 0,5 und 3 Prozent pro Jahr.

Bei einer Spareinrichtung bekommst du Zinsen für dein Erspartes und die Baugenossenschaft kommt im Vergleich zu einem Bankkredit günstiger an Geld. Eine Win-win-Situation.

Baugenossenschaften in Deutschland Statistik

Baugenossenschaften in Deutschland in Zahlen. Eine kleine Statistik zu den genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen.

1840

Baugenossenschaften

2800000

Mitglieder

5000000

Wohnungen

Wie viele Baugenossenschaften gibt es in Deutschland?

Die Anzahl der Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland, die im GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. organisiert sind, war in den Jahren von 2005 bis 2014 leicht rückläufig.

Von vormals 1.968 Baugenossenschaften gab es 2014 noch 1.829 Baugenossenschaften. Durch Neugründungen ist die Zahl aber seitdem wieder leicht gestiegen. Im Jahr 2017 gab es in Deutschland 1.840 Wohnunsggenossenschaften, die unter dem Dach der GdW versammelt sind.

Wie viele Menschen sind Mitglied in einer Baugenossenschaft?

In Deutschland gibt es mehr als 2,8 Millionen Mitglieder, die unter einer Wohnungsbaugenossenschaft versammelt sind.

Wie viele Menschen wohnen in Genossenschaftswohnungen?

Deutschlandweit wohnen etwa fünf Millionen Menschen in Genossenschaftswohnungen.

Baugenossenschaften als Arbeitgeber

Die Baugenossenschaften in Deutschland beschäftigen insgesamt fast 24.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Größte Wohnungbaugenossenschaften in Deutschland

Deutschland ist eindeutig das Land der Baugenossenschaften. In der unteren Tabelle findest du die größten Baugenossenschaften in Deutschland nach Wohnungsbestand und Mitglieder.

Geht man von der Anzahl der Mietglieder aus, so ist die Bauverein der Elbgemeinden eG in Hamburg die größte Baugenossenschaft Deutschlands. Sind die Anzahl der Wohnungen das entscheidende Kriterium, so wäre die Aufbau Dresden eG die größte Wohnungsbaugenossenschaft des Landes.

Tabelle größte Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland

Baugenossenschaft Mitglieder Wohnungen
Aufbau Dresden eG 18.493 17.016
NEUE LÜBECKER Norddeutsche Baugenossenschaft eG 17.975 15.453
Bauverein der Elbgemeinden eG 21.718 14.005
„Glückauf“ Süd Dresden eG 14 482 13.021
Spar- und Bauverein eG Dortmund 20.448 11.638

Genossenschaftsidee ist UNESCO Kulturerbe

Das Konzept der Genossenschaft hat in Deutschland eine sehr lange Tradition. Schon im Mai 1889 wurde das Genossenschaftsgesetz erlassen. Im Jahr 2016 wurde die Genossenschaftsidee von der UNESCO schließlich als erster deutscher Beitrag in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Rund um den Globus gibt es mittlerweile etwa 800 Millionen Genossenschaftsmitglieder in mehr als 100 Länder und davon fast 21 Millionen Genossenschaftsmitglieder in Deutschland. Jeder vierte Bundesbürger ist somit Mitglied in einer Genossenschaft.

Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland e.V.

In Deutschland gibt es mehr als 400 Baugenossenschaften, die unter der Marketinginitiative Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland e.V. versammelt sind. Zusammen bringen es die Mitglieder der Initiative landesweit auf 800.000 Wohnungen und mehr als eine Million Genossenschaftsmitglieder. Ziel der Organisation ist es, Wohnungsbaugenossenschaften als Marke zu stärken und das Wohnen in einer Baugenossenschaft bekannter zu machen. Auf dem Webangebot findet sich auch eine Liste mit Baugenossenschaften, die der Initiative angehören.

Die Marketinginitiative ist vor allem durch ihr prägnates Logo, das bunte Bauklötzchen auf einem grünen Hintergrund enthält, bekannt. Viele Mitglieder der Initiative haben dieses markante Logo oftmals an ihren Immobilien als Aufkleber angebracht.

Alternative zu Baugenossenschaften: städtische Wohnungsbaugesellschaften

Natürlich kannst du dich bei der Wohnungssuche nicht nur auf Baugenossenschaften bzw. Genossenschaftswohnungen beschränken. Du möchtest ja schließlich alle Chancen bei der Wohnungssuche nutzen.

Eine Alternative zur Baugenossenschaften sind städtische Wohnungsbaugesellschaften. Dabei handelt es sich um kommunale Wohnungsunternehmen, also Unternehmen, die sich im Besitz der Kommune befinden. Ein großer Vorteil städtischer Wohnungsbaugsellschaften sind eben auch die günstigen Mieten.

Allgemeine Wohnsituation in Deutschland

Wie viele Wohnungen gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es insgesamt etwa 42 Millionen Wohnungen.

Wie hoch ist die durchschnittliche Kaltmiete in Deutschland pro qm?

Die durchschnittliche Kaltmiete in Deutschland beträgt 6,72 Euro pro qm Wohnfläche.

Wie hoch ist die durchschnittliche Kaltmiete in Deutschland pro Wohnung?

Die Durchschnittmiete betrug im Jahr 2014 etwa 473 Euro pro Wohnung und pro Monat.

Was geben die Deutschen für ihre Miete aus?

Die Mietbelastungsquote beträgt in der Bundesrepublik etwa ein Drittel des Nettoeinkommens. Am höchsten belastet sind dabei Ein-Personen-Haushalte. Mehrpersonenhaushalte geben etwa nur ein Viertel ihres Nettoeinkommens für die monatliche Miete aus.

Mietbelastungsquote in Deutschland Tabelle

Mietbelastungsquote in Prozent
Durchschnitt 27,2
1 Person 30,7
2 Pers­onen 23,6
3 Perso­nen 23,4
4 Perso­nen 22,8
5 Perso­nen
und mehr
24,6

Wie viele Single-Haushalte gibt es?

37 Prozent der Haushalte in Deutschland waren 2011 Single-Haushalte.

Wie hoch ist die Eigentümerquote in Deutschland?

Die Eigentümerquote in Deutschland lag im Jahr 2017 bei etwa 51,4 Prozent. Deutschland ist demnach ein Mieterland und gleichzeitig fast Schlusslicht im Vergleich zu den anderen EU-Mitgliedsstaaten. Die Wohneigentumsquote in Europa (EU-28) beträgt 69,3 Prozent.

Wohneigentumsquoten in der EU-28 im Jahr 2017

Land Wohneigentumsquote in Prozent
Rumänien 96,8
Kroatien 90,5
Slowakei 90,1
Litauen 89,7
Ungarn 85,2
Polen 84,2
Bulgarien 82,9
Estland 81,8
Norwegen 81,5
Lettland 81,5
Tschechische Republik 78,5
Spanien 771,
Slowenien 75,6
Portugal 74,7
Griechenland 73,3
Belgien 72,7
Italien 72,4
Finnland 71,4
Irland 69,5
Niederlande 69,4
Schweden 65,2
Vereinigtes Königreich 65
Frankreich 64,4
Dänemark 62,2
Österreich 55
Deutschland 51,4
Schweiz 41,3

Wie hoch ist die Leerstandsquote in Deutschland?

Die Leerstandsquote lag im Jahr 2011 im Bundesdurchschnitt bei 4,4 Prozent und war in Sachsen dabei am höchsten und in der schönsten Stadt der Welt (Hamburg) am niedrigsten.

Wie hoch ist die durchschnittliche Wohnfläche in Deutschland?

Die durchschnittliche Wohnfläche ist in Eigentümerhaushalten mit 47 qm etwa neun qm größer als in den Mieterhaushalten, in denen die durchschnittliche Wohnungsgröße 38 qm beträgt.

Was tun gegen die Wohnungsnot?

In den Großstädten und Ballungszentren Deutschlands verschärft sich die Wohnungsnot immer weiter. Eine preiswerte Wohnung in Städten München, Stuttgart, Hamburg oder Berlin wird zunehmend schwieriger oder ist fast unmöglich. Alternative Ideen sind gefragt: Wohnungstausch, Zweckentfremdung von Wohnraum eindämmen oder öffentlichen Wohnraum fördern.

Quellen

Bundesamt für Justiz: Gesetz betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften (Genossenschaftsgesetz – GenG) § 4 Mindestzahl der Mitglieder. https://www.gesetze-im-internet.de/geng/__4.html, [20.08.2019]

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (2015): Potenziale und Hemmnisse von unternehmerischen Aktivitäten in der Rechts-form der Genossenschaft. https://www.genossenschaften.de/sites/default/files/potenziale-und-hemmnisse-von-unternehmerischen-aktivitaeten-in-der-rechtsform-der-genossenschaft-endbericht.pdf, [20.08.2019]

Bundesamt für Justiz (2019): Gesetz betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften (Genossenschaftsgesetz – GenG)
§ 77 Tod des Mitglieds. https://www.gesetze-im-internet.de/geng/__77.html, [20.08.2019]

Bundesamt für Justiz (2019): Gesetz betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften (Genossenschaftsgesetz – GenG)
§ 43a Vertreterversammlung. https://www.gesetze-im-internet.de/geng/__43a.html, [20.08.2019]

Berliner Mietverein (2013): Der Erbe wird Mitglied auf Zeit. https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0513/genossenschaften-der-erbe-wird-mitglied-auf-zeit-051324.htm, [20.08.2019]

Statista (2019): Anzahl der im GdW organisierten Wohnungsgenossenschaften in Deutschland in den Jahren von 2005 bis 2017. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/72874/umfrage/wohnungsgenossenschaften-in-deutschland-seit-2005/, [20.08.2019]

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (2019): Genossenschaften. https://web.gdw.de/der-gdw/unternehmenssparten/genossenschaften, [20.08.2019]

Hans Böckler Stiftung (2012): WSI Mittleilungen. Zur Lage der Genossenschaften – tatsächliche Renaissance oder Wunschdenken?. https://www.boeckler.de/wsimit_2012_08_klemisch.pdf, [20.08.2019]

Aufbau Dresden eG (2019): Das Mitgliedermagazin der WG Aufb au Dresden eG | Nr. 1/2019. https://www.wgaufbau-dresden.de/fileadmin/user_upload/wgadresden/Dokumente/Echo/Einziehen___Wohlfuehlen_2019-01_small.pdf, [20.08.2019]

NEUE LÜBECKER Norddeutsche Baugenossenschaft eG (2019): GESCHÄFTSBERICHTNEUE LÜBECKER NORDDEUTSCHE BAUGENOSSENSCHAFT EG 2018. https://www.neueluebecker.de/fileadmin/c/nl/flippbook/Gesch%C3%A4ftsberichte/GB%202018%20Image_und_WebVersion.pdf, [20.08.2019]

Bauverein der Elbgemeinden eG (2019): Geschäftsbericht 2018 Bauverein der Elbgemeinden eG. https://www.bve.de/media/2818/bve_geschaeftsbericht-2018.pdf, [20.08.2019]

WOHUNGSGENOSSENSCHAFT „GLÜCKAUF“ SÜD DRESDEN E.G. (2018): Geschäftsbericht 2017. https://www.wgs-dresden.de/fileadmin/user_upload/PDF/Geschaeftsbericht/WGS-GB-2017.pdf, [20.08.2019]

Spar- und Bauverein eG Dortmund (2019): Geschäftsbericht 2018. https://gb2018.sparbau-dortmund.de/, [20.08.2019]

Deutsche UNESCO-Kommission e.V. (2016): Genossenschaftsidee und -praxis als erster deutscher Beitrag in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-weltweit/unesco-listungen-des, [20.08.2019]

Statistisches Bundesamt (2014): Gesellschaft und Umwelt. Wohnen. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/_inhalt.html, [10.09.2019]

Statista (2017): Wohneigentumsquoten in ausgewählten europäischen Ländern im Jahr 2017. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155734/umfrage/wohneigentumsquoten-in-europa/, [10.09.2019]

Statistisches Bundesamt (2014): Mietbelastungsquote von Hauptmieterhaushalten. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/Tabellen/mietbelastungsquote.html

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